Akropolis von Platania
Man fährt von Krestena Richtung Andritsena durch herrliche (Vor-)Gebirgslandschaft entlang eines Tales das sich sozusagen fast parallel zur Küste gen Süden erstreckt. Wir passieren die Dörfer Grillos und Grecas bis wir nach Platana kommen. Alle diese Dörfer, und vor allem die Wälder und Flächen um die Dörfer, sind sehr stark von den grossen Bränden des Jahres 2007 gezeichnet, teilweise hat es bis in die Dörfer hineingebrannt... Aber jetzt soll es um ein antikes Dorf gehen, dort kann nichts mehr brennen. Wir fahren auf abenteuerlichen Gässchen schlecht ausgeschildert durch Platana durch immer Richtung Berg. Hinter dem Dorf wird die Strasse dann vorübergehend besser weil neu gemacht, alledrings hat der Regen einen grossen Teil der Strasse bereits wieder den Hang hinab befördert. Das letzte Stück ist dann ein schmaler Trampelpfad. Ganz oben, alsob einfach der Kamm des Berges abgehobelt worden wäre befindet sich die alte Wehrsiedlung. Umgeben von einer gewaltigen, überwiegend erhaltenen, Mauer. Im Inneren viele viele Steine, teilweise ausgegrabene und beschilderte Grundrisse von Häusern und Anlagen. Sogar ein Theater gab´s da oben, noch schön sichtbar. Ich habe bislang noch keine aussagekräftige Literatur gefunden sodass die inhaltlichen Angaben etwas dürftig ausfallen. Ganz grossartig ist die Lage dieses Dorfes, hoch oben in den Bergen, mit einem gigantischen Rundblick in den Pelopones. Hier oben sollte man sich unbedingt Zeit nehmen...! Hinzukommen ist nicht ganz so einfach. Mit dem Auto kommt man ziemlich weit, sowohl über Platana wie vorstehend geschildert, aber auch von Zacharo aus. Das letzte Stück sind ca. 15min. recht anstrengender Aufstieg durch Buschwerk vollends nach oben. Für den Bus ist in Platana und zwar am Ortsanfang Schluss. Inwieweit man vielleicht von der anderen Seite (Zacharo) besser hinkommt muss noch getestet werden. Fahrtzeit mit dem Auto ca. 25min. Der Bus dürfte vielleich 30-40min brauchen, dann allerdings schätze ich die Wanderung sicherlich auf mehr als eine Stunde bis nach oben. Fährt man (alternativ) zurück über Zacharo kommt man durch die am stärksten von den Bränden betroffenen Dörfer Makista und Koumouthreki und Arini. In Makista ist der Brand entstanden, dort bzw. auf dem Fluchtweg von dort gab es auch die vielen Toten... |