elis tours > Lalunda / Ouphria > Ausfluege Natur

Hier soll kein neuer Reiseführer entstehen. Hier sollen Ausflüge und Wanderungen von Lalunda und Ouphria aus skizzenhaft dargestellt und bebildert werden. Sie sollen so die Möglichkeit haben sich ihr Reiseprogramm zusammenzustellen. Immer sind Texte und Bilder sehr persönlich, irgendwelche Angaben möglicherweise fehlerhaft...

Neda - Wasserfälle

Nach einer kleinen Wanderung hinunter ins Nedatal erreicht man über einen in den Berg gegrabenen kleinen Pfad die Wasserfälle. Ein herrliches Naturschauspiel wie die Wassermassen über den Fels in einen kleinen See stürzen. Eine gigantische Natur - Dusche, herrlich erfrischend. Felsen rund um den / die kleinen Seen laden ein auszuruhen, einfach die Natur zu geniessen. Wer dann weiter  in den Bachlauf der Neda hinuntersteigt, kann gegen die Strömung in einen Art Tunnel steigen, ein kleines Abenteuer mit tausenden Fledermäusen... Den Rückweg kann man alternativ, zumindest ein Stück weit, im Bachbett zurücklegen.

  

Mit dem PKW kommt man von Süden bis nach Platania und dann auf einer Schotterpiste weiter bis ins Neda-Tal. Fahrtzeit eine gute Stunde. Wanderung ab Parkplatz ca 15min. Der Reisebus hat´s schwieriger. Die Anreise von Süden bis Platania ist möglich, dann ist dort aber Schluss. Abstieg ins Tal auf der Schotterpiste bis zu den Wasserfällen ca. eine Stunde. Meistens kommen wir aber von Norden, kombiniert mit einer Besichtigung des Apollo-Tempels von Bassae, über Alt-Figalia (Athene-Tempel). Der Abstieg von Figalia aus, ist dann auch etwa eine Stunde. Zu beachten ist: wo man hinunter gestiegen ist, muss man auch wieder rauf! Eine Stunde bergauf wandern, -kein Problem, aber-  in praller Sommerhitze ist das richtig anstrengend und, ohne Wasser und Kopfbedeckung nicht zu empfehlen!

 

Marienkapelle, Feuerwache

Etwa ein Kilometer entfernt vom Dorf Smerna erreichen wir die Marienkapelle. Ein in den Fels gahauener Andachtsort verehrt Maria und ist als Gebets- Hoffnungs- und Dankesschrein für Fruchtbarkeit, Kinder -geborene und ungeborene- weit über die Region hinaus bekannt. Die Kapelle an sich ist sehenswert und für einen Moment der "Einkehr und Andacht" zu empfehlen, ganz grossartig ist aber die Aussicht über den halben Peloponnes!

  

Diese Aussicht wird dann noch getoppt durch den Rundumblick, sozussagen über den ganzen Peloponnes der sich oben auf der Feuerwache eröffnet. Der Aufstieg über einen Trampelpfad durch Buschwerk und Geröll ist, von der Marienkapelle aus, lediglich noch 15 Minuten. Ein absolutes Muss und, wer z.B. die Abendstimmung mit Sonnenuntergang erwischt, sicher ein unvergessliches Highlight.

  

Wanderung zur Akropolis

Keine Sorge, wir empfehlen hier nicht nach Athen zu laufen. Bei uns vor der Nase: bei Kato Samikon befindet sich auch eine Akropolis. Akropolis heisst ja nichts anderes als, frei übersetzt Siedlung, ländliche Siedlung. Diese von Samikon ist "steinalt", datiert auf die mykenische Zeit. Inhaltlich schreibe ich hierzu noch ein bischen was unter Ausflüge Kunst/Kultur. Hier soll es um die Wanderung gehen.


Wir starten direkt vom Haus weg und wandern entlang der Hügelkette Richtung Meer. Wir durchwandern die unmittelbare Kulturlandschaft rund um Ouphria/Lalunda: Wald, Buschwerk, Olivenhaine, Orangenplantagen, Mandelplantagen etc. Dauer der Wanderung: ca 4Std. Von der Akropolis steigen wir dann auf der anderen Seite hinab zu den Schwefelquellen von Kaiafa, (ca. 30min) nach einem kleinen Heil-Bad in den Quellen lassen wir uns dort vom Bus abholen, laufen ans Meer (ca. 30min)... Die Wanderung gibt immer wieder einen pfantastischen Panoramablick über Landschaft und Küste frei, nicht spektakulär aber einfach schön und beeindruckend, ausserdem schafft es einen Überblick wo genau wir eigentlich sind und wie Landschaft im detail strukturiert ist.


Wir laufen nach Olympia

In der Tradition der alten Griechen erwandern wir Olympia, nicht in aufreibenden z.T. jahrelangen Abenteuern wie im antiken Hellas, sondern in einer kurzen, aber sehr eindrucksvollen Wanderung. Ganz besonders daran ist, wir müssen ja irgendwie über den Fluss (Alfios) kommen, also: übersetzen / durchschwimmen. Der Alphios führt das ganze Jahr über Wasser, richtg viel Wasser, ist also ein richtiger Fluss mit ordentlicher Strömung, hier latscht man nicht einfach durch.... Auf der anderen Seite angekommen, steigen wir das Bachbett des Kladeos entlang nach Olympia auf und kommen direkt "unter der Brücke" zwischen dem Museum und dem Freigelände an. Je nachdem ob wir direkt in Lalunda/Ouphria loslaufen, oder ob wir erst hinter Krestena starten, ist der Laufweg so etwa 6-8km. Reizvoll, vorbei an einem noch bewohnten Kloster, durch Olivenhaine, an der Kalelle von Makrissia vorbei steigen wir durch Wald/Buschwerk hinunter ins Alfios-Tal, durchwandern Orangenhaine und Gemüsefelder bis zum Flussbett, dann ist schwimmen angesagt. Ein kleines Schlauchboot bringt Schuhe und Wichtigkeiten trocken rüber, auf der anderen seite sind´s dann nur noch ein paar Meter, der Bus wartet dann in Olympia für die Rückreise.

Kalavrytha

Flusswanderung bei Arini

Kaiafa, Schwefel- Quellen und See

Kaiafa, ein weithin bekanntes Heilbad für Hautprobleme und Knochenleiden (Rheuma). Seine heilende Wirkung entfaltet das Wasser wohl hauptsächlich wegen seines hohen Schwefelgehaltes, sehr eindrücklich riechbar! Ein Heilbad das von den griechischen Krankenkassen heute noch für Kurmassnahmen genutzt wird. Das heilende Wasser kommt mit ca. 33Grad Wärme aus dem Berg der "an der Quelle" eine Grotte bildet. Heute ist diese Grotte und die unmittelbare Umgebung als Heil- Badeanstalt genutzt und mit Mauer und Zaun umfriedet. Bewirtschaftet wird dieses Bad immer vormittags gegen Eintritt. Früher war ja manches besser, mindestens aber einfacher: die Grotte war frei zugänglich und wurde von uns, und vielen anderen, intensiv zum Bade- und Wellness- Vergnügen genutzt. Zahlreiche Bilder aus dieser Zeit zeugen von dem Spass den nicht nur Jugendliche mit starkriechendem Schwefelwasser und reinigender Fangopackung hatten. Wie sich "unser Heil-Bad" weiterentwickelt bleibt abzuwarten... Vielleicht gelingt uns eine Lösung die wieder eine direkte Nutzung öffnet. Derzeit eher schwierig.


Weiter hinten am Berg tritt ebenfalls eine Schwefelquelle in einer kleinen Grotte aus dem Felsen. Diese Grotte ist noch offen und frei zugänglich. Aber: erstens ist das Wasser nicht warm, zweitens hat diese Grotte eher den Charakter eines Bächleins, ist wenig tief und sehr schmal, so also nicht zum baden geeignet, und drittens ist baden sogar verboten weil diese Quelle als Trinkwasserquelle genutzt wird. Auch innerlich konsumiert soll dieses Wasser sehr heilsam sein.

Was bleibt, im Moment, ist die Erkenntnis, dass auf der anderen Seite des Berges ebenfalls schwefeliges Wasser aus dem Boden kommt, und zwar: wer hätte es gedacht direkt auf Lalunda! Im Vergleich zu Kaiafa ist unser Wasser nur sehr schwach schefelig, aber eindeutig aus derselben unterirdischen Quelle/ oder Reservoir. Hier bekommt also jeder sein Heilwasser ganz automatisch und kostenfrei.