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Solaranlagen

1. Akt:  PV Anlage in der Ouphria, Januar 2012
Wie verbringt man Silvester und Neujahr? Auf dem Dach mit der Montage einer Photovoltaik Anlage zur Stromerzeugung. Eigentlich alles ganz einfach, in meinem Fall, hier in der Ouphria haben wir schon mal 7 Monate gebraucht um die Genehmigung zu bekommen. Die Montage war dann kein Problem. So sind jetzt schon in den ersten Tagen Januar 2012 die ersten 4,5 KW ans Netz gegangen und produzieren Strom. Im Laufe des Frühjahres kommen dann noch gut 6 KW dazu, sodass es im Endeffekt in der Ouphria etwa 11 KW sein werden. Lalunda soll ebenso in 2012 eine 10 KW Dach-Anlage bekommen...

Für alle die es etwas genauer wissen wollen. Es handelt sich hier um eine Anlage die Strom produziert und den Strom ins örtliche Netz einspeist, hierfür erhalten wir leistungsbezogen Geld, die sogenannte Einspeisevergütung. Den Strom den wir verbrauchen bezahlen wir ganz normal wie bisher auch. So funktioniert das in Deutschland übrigens auch. Ich habe mich nicht zuletzt wegen des Preises und der unproblematischen Verfügbarkeit für cjinesische Module entschieden und zwar für 235er GTF Module. Im Endausbau werden dann 52 Module Dienst tun. Wechselrichter sind Deutsche und zwar von SMA, einer mit 4 KW und 2 mit je 3 KW. Die weiteren, heute noch nicht installierten Module werden dann, 3 KW, aufs neue Küchenhaus, und die zweiten 3 KW dann aufs Plattform-Dach kommen.

Umbau November 2011

Einen schon länger gefassten Plan konnten wir jetzt umsetzen: Den Umbau des Schlafpavillons in der Ouphria. Ursprünglich geplant und gebaut als einfache Schlafmöglichkeit mit Platz für Bett und Gepäck, rustikal, praktisch und aufs notwendigste reduziert. Diese Idee fand nicht die gewünschte Resonanz. Der Umbau jetzt hebt die Funktionalität  auf eine ganz neue Ebene. Es wird gemütlich, die angebaute Terasse öffnet die ganze Geschichte, gibt einen super Blick auf die ganze Anlage frei... aber sehen Sie selbst , hier mit einem kurzen Blick, oder besser persönlich, vorOrt in der Ouphria.

im Bau Ostern 2011

Nachzutragen habe ich noch die Baumassnahme zu Ostern 2011. Geplant war für unsere Photovoltaikanlage ein geeignetes Dach zu schaffen. Wenn schon, dann gleich noch ein Haus unter dem Dach... Mit diesem Bauwerk soll dann sozusagen ein "oberer" Hof enstehen, der umsäumt von Pavillon, Duschhaus und Schlafhaus wieder den so beliebten Innenhof-Charakter hat. Entstanden ist jetzt im ersten Bauabschnitt die Plattform mit Fundamenten etc., sozusagen die Bodenplatte des Hauses, aber  bereits mit fertiger Veranda und Geländer.



Während des Jahres 2011, wurde diese Plattform von unseren Gästen sehr gut angenommen und als Event- Plattform, als Sonnenplateau usw. intensiv genutzt. Oft wurden wir aufgefordert diese Plattform so zu belassen, also nicht zu bebauen....

November 2010

Für alle die sich den Winter in Griechenland nicht so recht vortsellen können habe ich hier ein paar Moment -Pflanzen/Blüten- Aufnahmen gemacht. Das war Ende November 2010, zugegeben einige wunderschöne Tage, es gibt auch andere...





im Bau Januar 2011

in diesem Jahr haben wir da weitergemacht wo wir Ostern 2010 aufhören mussten: in der Ouphria! Es haben sich erfreulicherweise einige Mitarbeiter und Freunde gefunden, die mitgefahren sind und tatkräftig angepackt haben.. So sind wir, mit zT lange geplanten und immer wieder aufgeschobenen, Massnahmen ein ordentliches Stück weitergekommen. Insgesamt  sehr anstrengende, aber auch sehr schöne Tage. Es war ein super Team, herzlichen Dank an jeden Einzelnen auch nochmal auf diesem Wege!



Ums neue Küchenhaus herum wurden Natursteinplatten verlegt. Ums Haus herum in Sand, die "Lehrerzimmer" haben endlich auch einen sauberen und trockenen Zugang bekommen. Nötig hierzu war ein kleines Mäuerchen, aus Steinen die, teilweise angefangene und zurückgelassene, Schülerarbeiten sind...



Unter dem Steg wurde der Hang endlich mit einer Natursteinmauer befestigt. Hierzu wurden alle bereits gesammelten Steine verwendet. Ausserdem haben wir in Krounoi einige Steine aus einem alten, zusammenfallenden Haus holen können. Dann haben wir den Steg weitergebaut, um die wunderschöne Zypresse herum. So ist der Zugang zum oberen Zimmer des Schlafhauses jetzt ein richtiges Bauwerk geworden, bereits begehbar, aber noch ohne Geländer!



Das in Speiss verlegen von polygonalen Natursteinplatten ist eine wahnsinns Arbeit. Ales muss passen, das Fugenbild, des Gefälle, Farb- und Formwahl, und es muss in der vorgegebenen Zeit auch noch fertig werden. Das war eine echte Herausforderung! So ist der zentrale Platz der Ouphria jetzt "belegt", der Kücheneingang hat schöne rote Platten bekommen...



Die aber grösste Harausforderung diesmal war die Sanierung des Daches auf dem alten Küchenhaus. In der Kürze der  Zeit, mit den sehr begrenzten Resourcen an Manpower, Material und Equipement! Begonnen, erstmal mit Abbruch, das alte Ziegeldach runter, Blech runter die eigentlich nicht vorhandene Isolierung geöffnet und neu isoliert mit Zelluloseflocken, neue Ortgangbretter...



... das Dach mit einer wassersicheren, aber diffusionsoffenen Beplankung versehen, zur Sicherheit ein Gratblech untergebaut, ordentliche Ortgangbleche angebracht, ...und Entwässerungstöpfe, dann das ganze Dach neu geschindelt... Eigentlich war es kaum zu glauben dass alles grad so fertig wurde! Alle Achtung,- super Leistung!

Info zur Griechenlandkrise

aktuelle Krisen - Situation

griechisch - deutsches Verhältnis

Bankenkrise – Wirtschaftskrise – Schuldenkrise – Griechenlandinsolvenz (abgewendet)

Wir leben in einer diesbezüglich bewegten Zeit. Zahlreiche Luftblasen unserer ach so fortschrittlichen und allem überlegenen Wirtschaftsordnung sind lautstark geplatzt. Auch der Letzte muss jetzt bemerken: irgendetwas stimmt nicht, so geht´s womöglich nicht weiter. Meine Absicht ist es nicht eine Erklärung oder Bewertung dieser Entwicklung vorzunehmen, schon gar nicht will ich aufzeigen was zu tun, was besser zu machen ist, das bleibe „Wichtigeren“ überlassen.

Griechenlandkrise: wo, und wie beeinflusst die aktuelle Situation unser Engagement in Griechenland, bzw. unsere Reisen nach Griechenland?

Auf den ersten Blick gar nicht! Wir bewegen uns im ländlichen Griechenland, weit ab von den Metropolen, in einer bäuerlich geprägten Gesellschaft. Diese Menschen haben weder eine Krise verursacht, noch werden sie unter den Folgen übermässig zu leiden haben. Wir bewegen uns an, und zu den historischen Stätten, zu fast 3000 Jahre alten Mysterienstätten. Hier, ganz besonders, spürt man eine grosse Gelassenheit, diese Stätten haben schon ganz andere Krisen er- und überlebt, mindestens hier kann der Blick frei werden auf das Wesentliche, vielleicht auf einen aktiven Anteil (des Einzelnen, nicht immer nur der Anderen) am Wandel der Zeit. Fazit: Auf unseren Reisen ist von einer Krise nichts, aber auch gar nichts zu bemerken! Es gibt keine Unruhen in Griechenland! Es gibt Demonstrationen und Streiks die von wenigen „Chaoten“ für ihre Randale mißbraucht werden. Kennen wir aus Deutschland auch, und das ganz ohne Krise, zu jedem 1. Mai etc… Denken Sie nur wie kürzlich so ein paar Lokführer und/oder Piloten ein ganzes Lang gegängelt haben… Übrigens: würden Sie von einer Reise nach Sylt absehen weil vor einigen Tagen in Hamburg oder Berlin, aus welchem Grund auch immer, Randale war?

Der zweite Blick dann, kann etwas differenzierter sein: Seit vielen Jahren wird in modernen Volkswirtschaften ein Mechanismus gepflegt der heisst: Schuldenmachen, elegant als Defizit bezeichnet. Im Laufe der Jahre führt das zwingend zu einer Verschuldung die, bei vielen Volkswirtschaften, schon weit mehr als ein ganzes Jahres-Bruttosozialprodukt beträgt Allen voran Amerika und Japan, gefolgt von einigen europäischen Ländern. Kein Mensch geht ernsthaft davon aus, dass diese Schulden jemals zurückgezahlt werden, wie auch! Schuldenmachen setzt immer voraus jemanden zu finden der einem Geld leiht, und das war das aktuelle Problem der Griechen, die haben keinen mehr gefunden, schon gar nicht zu akzeptablen Zinssätzen (Spirale!). Das was wir in den letzten Tagen und Wochen diesbezüglich erlebt haben, mag einen Vorgeschmack darauf geben, wenn es mal eine grosse (und wichtige) Volkswirtschaft erwischt.

Die Griechen jedenfalls die sicherlich das, was Alle machen, einfach ein Stück sorgloser und hemmungsloser gemacht haben, stehen jetzt am Pranger.

An den Pranger gestellt von einer Journalie die unterste Schubladen bedient und mit unseriöser, tendenziöser, schlicht falscher, Berichterstattung Existenzängste weckt und schürt, derjenigen Menschen, die infolge Bild-ungsmangels und Focus-verbiegung dafür empfänglich sind. Das sind offenbar erschreckend Viele, wie einerseits Auflagenstärken und andererseits eine breite öffentliche Polemik zeigen, mit der man sich dann herumschlagen muss.

Was richtig ist und bleibt, die Griechen haben zu viel Geld ausgegeben und nehmen viel zu wenig Geld ein. Günstlingswirtschaft und Steuerunehrlichkeit sind weitere  (griechische) Grundübel die wesentlich zur heutigen Situation beigetragen haben, aber: wie eingangs erwähnt, das alles trifft auf fast alle Volkswirtschaften zu, auch, und insbesondere auf unsere Deutsche, eben nicht so offensichtlich, oder besser gesagt: die Folgen dieser Zustände  können noch!!!  besser versteckt werden! Heute müssen die Griechen sparen. Es werden überall staatliche Leistungen gekürzt, Staatsdiener werden reduziert, Löhne und Vergünstigungen (der Staatsdiener) werden gekürzt, Steuern und Abgaben werden auf breiter Front erhöht, bereits mehrmals in den letzten Monaten. Dieser Prozess ist so schmerzlich wie notwendig. Manche wehren sich und versuchen in Demonstrationen und Streiks ihre Interessen zu vertreten (Verteilungskampf / Besitzstandswahrer). Diese Demonstrationen und Streiks sind nicht anders als zu allen möglichen Verteilungskämpfen bei uns und sonst wo auch, sind an sich nicht aggresiver und auch nicht gewalttätiger als sonst wo. Werden dort wie anders wo manchmal, leider, von Gruppen und Interessen missbraucht für deren eigene Ziele (Randale und Zerstörung).

Die Griechen leiden! Insbesondere trifft es mal wieder  Alle, vor allem aber den kleinen Mann der die Suppe jetzt auslöffeln muss. Eine Suppe die eingebrockt wurde von einer korrupten Elite aus Geldadel und Politik, natürlich intensiv untereinander verflochten.

Alle Häme verbietet sich hier, das ist bei uns, ach so korrekten Deutschen, kein bischen anders und fällt uns, zusammen mit ähnlichen Problemen anderer Europäer, ganz sicher demnächst auf die Füsse.

Heute sollte unser Mitgefühl, unsere Anteilnahme und unsere Unterstützung dem griechischen Volk gehören! Helfen und unterstützen wir unsere europäischen  Nachbarn und Freunde, zeigen wir Ihnen dass wir bei Ihnen sind!

Fahren Sie hin, gerade jetzt! 

Kaufen Sie griechische Produkte, gerade jetzt!

Sprechen und schreiben Sie gegen Polemik und Häme an!

Zeigen Sie Solidarität!

Ein persönliches Statement aus aktuellem Anlass / Ärger

Ulm, im Mai 2010,

Peter Schaupp

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Baumassnahmen in 2010

In diesem Jahr stehen viele Kleinigkeiten in, und rund um die Ouphria auf dem Programm. Wie immer haben wir uns ein bischen mehr vorgenommen als dann auch zu schaffen war. Eigentlich hätte zu Beginn der Saison Mitte April ja alles fertig sein sollen. Aber immerhin haben wir einiges geschafft:
  • Die neue Küche hat jetzt eigenes heisses Wasser (solarthermisch) und somit auch die Zimmer im Haus.
  • Der Küchenboden wurde neu versiegelt und ist jetzt besser sauberzuhalten
  • Die Küchendecke wurde neu beplankt
  • Das Zimmer über dem Aufenthaltsraum bekam eine neue Treppe ( mit erstmal provisorischem Geländer)
  • Das Giebelzimmer im Schlafhaus wurde vergrössert, die Decke neu beplankt, der Boden neu mit Parkett belegt.
  • Die ehemals innenliegende Behelfstreppe wurde entfernt, der Zugang erfolgt jetzt seperat von aussen.
  • Der Balkon und der Zugangssteg zu diesem Giebelzimmer ist fast fertig, einschl. Geländer.


was liegt noch an dieses Jahr:
  • Fertigstellen des Stegs / Treppe, Fertigstellen Treppengeländer
  • Abbruch des Kamins im Schlafhaus, streichen der Wände
  • Verspachteln und streichen der Wände in der Küche
  • Umbau des Schlafpavillons, reduzieren der Bettenanzahl, Anbau einer Veranda, neuer Boden...
  • Fällen der letzten Pinie (droht bei Sturm umzufallen)
  • Neubau von 2 zusätzlichen Zimmern
  • Bohrung eines neuen Tiefenbrunnens
glücklicherweise ist das Jahr noch jung, vielleicht schaffen wir´s noch alles....

erste Früchte (Ende April)

Die ersten Früchte des Jahres sind immer die Mispeln. Dieses Jahr ganz besonders früh. Mispeln werden meines Wissens nicht als Plantage kultiviert, sind aber eine uralte Ess - Frucht unter anderem des Mittelmmeerraumes. Mispeln sind normalerweise im Mai reif und müssen dann schnell gegessen werden, sind kaum transport- und lagerfähig. Die Früchte schmecken fruchtig frisch, etwas säuerlich, haben einen grossen Stein und fruchtig-wässriges Fruchtfleisch.



In der Ouphria stehen zwei Bäume, einer zwischen Walnuss und Feige und einer zentral-dominant gleich an der Einfahrt. Im gesamten Landschaftsbild eher selten zu finden, wenn dann in den Hausgärten der "alten" Dörfer.

Baumassnahmen in 2009

  • Wir waren wieder ein bischen fleissig und haben die Oster - Feiertage als Arbeitseinsatz genutzt. Dieses Jahr steht die Renovierung des Poolhauses auf Lalunda im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Als erste Massnahme gab es ein neues Dach, bessere Isolierung (mit Zelluloseflocken), Blechverkleidung (absolut dicht und wartungsfrei), Dachrinnen (tropft keinem mehr in den Kragen) und eine neue Vordachkonstruktion (Zahn der Zeit..). Wir haben die Dachziegel durch Bitumenschindeln ersetzt und so neben einer Reihe anderer Vorteile auch ein ordentliches Stück mehr Erdbebensicherheit erreicht.
  • Im Laufe des Jahres gibt es dann noch einen neuen Aussenanstrich, die Veranda wird mit Natursteinen belegt usw.
  • Ausserdem haben wir das neue Pumpenhaus begonnen elektrisch zu installieren, so ist hier der Anfang für die neue Wasser (- Reinigungs -) Technik gelegt.
  • In der Ouphria wurden ebenfalls einige "Elektriker"-Tage in die Optimierung der dortigen Anlage gesteckt.